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Europäische Luftfahrt: Zapfhähne im Iran zugedreht

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Europäische Luftfahrt: Zapfhähne im Iran zugedreht

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Europäische Flugzeuge dürfen auf iranischen Flughäfen nicht mehr auftanken. Damit reagiert Teheran auf den gleichen Boykott, der von westlichen Energieunternehmen seit vergangenem Herbst durchgeführt wird. Lediglich in Prag und Budapest können iranische Maschinen noch mit russischem Treibstoff versorgt werden.

Hintergrund sind die Sanktionen gegen das iranische Atomprogramm. Der Westen befürchtet, dass es nicht – wie behauptet – friedlichen Zwecken dient, sondern dass Teheran nukleare Waffen herstellt.

Gleichzeitig verhängten die EU-Außenminister an diesem Dienstag neue Strafmaßnahmen gegen mehr als 30 iranische Führungspersonen. Sie werfen ihnen Menschenrechtsverletzungen vor.

Unter die Sanktionen fallen Reisebeschränkungen und das Einfrieren der Guthaben auf europäischen Konten.

Wie ein vergangene Woche veröffentlichter Bericht über Menschenrechte vom US-State-Department aufführt, wurden allein im vergangenen Jashr mehr als 300 Menschen im Iran hingerichtet.