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Ouattara: "Aussöhnung und Wiederaufbau vorrangig"

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Ouattara: "Aussöhnung und Wiederaufbau vorrangig"

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Nach dem Ende des blutigen Bürkrieges in der Elfenbeinküste beginnt nun der Wiederaufbau. Während des Machtkampfes, der nach der Präsidentenwahl Ende November vergangenen Jahres ausgebrochen war, wurden hunderte Menschen getötet und gut eine Million vertrieben.

Der gewählte und anerkannte Präsident Alessane Ouattara bekräftigte, dass die Krise beendet sei. Man habe nun zwei große Baustellen zu bewältigen: die der Aussöhnung und die des Wiederaufbaus. Zahlreiche Anhänger des abgewählten und festgenommenen ehemaligen Präsidenten Laurent Gbagbo sind verhaftet worden und harren nun in Gefangenenlagern aus. Die Vereinten Nationen warnten Ouattara und dessen Anhänger vor einer Verfolgung politischer Gegner, jedes weitere Blutvergießen müsse verhindert werden, hiess es. Die französische Armee hat mit der Etwaffnung der Anhänger Gbagbos begonnen. Auch die Franzosen in der Elfenbeinküste waren vor der Gewalt geflohen und in von der französischen Armee bewachten Lagern untergekopmmen – jetzt kehren sie in ihre Häuser zurück. Sowohl Gbagbo als auch Ouattara riefen zu Frieden und Gewaltverzicht auf – gewirkt haben die Appelle bislang nur begrenzt.