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Minsker Metro nach Anschlag wieder geöffnet

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Minsker Metro nach Anschlag wieder geöffnet

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Nach dem Bombenanschlag im weißrussischen Minsk mit zwölf Toten ist die U-Bahn wieder geöffnet. Die Regierung von Präsident Alexander Lukaschenko gab bekannt, unter den fünf Festgenommen sei der Haupttäter. Lukaschenko nannte als Drahtzieher des Anschlags in der Metro die Opposition. Die Verdächtigen hätten gestanden. Zuviel Demokratie sei an der Bluttat schuld.

Die weißrussische Polizei veröffentlichte Filmmaterial aus Überwachungskameras, das einen Mann mit und dann ohne Koffer zeigt, angeblich den Haupttäter. Den Festgenommenen droht die Todesstrafe.

Regierungskritiker halten eine Verstrickung des Machtapparats Lukaschenkos in den Anschlag für möglich.

Auch der russische Geheimdienst wird von internationalen Beobachtern als möglicher Drahtzieher genannt.