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Schwellenländer nehmen Gipfelgespräche auf

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Schwellenländer nehmen Gipfelgespräche auf

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Im südchinesischen Touristenort Sanya auf der Insel Hainan haben die Führer der großen Schwellenländer ihre Gipfelgespräche aufgenommen. Im Mittelpunkt der Beratungen der sogenannten Brics-Staaten Brasilien, Russland, Indien, China und neuerdings auch Südafrika standen der Ausbau der Kooperation untereinander, die Probleme der Weltwirtschaft, die geplante Reform des globalen Finanzwesens und Entwicklungsfragen. Den Vorsitz bei dem Treffen hat Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao. Er sagte, es habe politische Unruhen gegeben, sogar Kriege in einigen westasiatischen und nordafrikanischen Ländern, die die regionale Stabilität beeinträchtigt hätten. Das alles zeige, dass man noch einen langen Weg vor sich habe, um Frieden und Wohlstand auf der Welt zu erreichen.

Zum Abschluss des Gipfels ist eine gemeinsame Erklärung geplant. Die Brics-Führer wollen eine Bankenkooperation beschließen, um sich künftig Kredite oder Zuschüsse in lokaler Währung anstelle des US-Dollars zu gewähren. Die fünf Nationen haben nach chinesischen Angaben einen Anteil von 18 Prozent an der Weltwirtschaft und beherbergen rund 40 Prozent der Weltbevölkerung.