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Begegnung mit der Kunst der Dogon

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Begegnung mit der Kunst der Dogon

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Das Pariser Musée du Quai Branly widmet sich der Kunst der Dogon. Im spektakulären Bandiagara-Felsmassiv angesiedelt, im heutigen Mali, entwickelte das afrikanische Volk im Verlauf der Jahrhunderte ein ganz eigne Kunstsprache, beeinflusst von Migrationsströmen und dem Kontakt mit anderen Völkern. Die Ausstellung bietet einen chronologischen Überblick der Dogon-Kunst vom 10. Jahrhundert bis heute und zeugt von der Reichhaltigkeit und stilistischen Vielfalt.

Die lang gestreckten, schlangen Figuren sollten im 20. Jahrhundert die Kunst der Meister der Moderne beeinflussen, von Picasso bis Giacometti. Für die Pariser Ausstellung wurden 330 Exponate aus Sammlungen in der ganzen Welt zusammen getragen. Masken, Schmuckgegenstände und rituelle Holzskulpturen führen die besondere Ästhetik der Dogon-Kultur vor Augen, die bis heute besticht.