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Erste Entschädigungen für Fukushima-Anwohner

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Erste Entschädigungen für Fukushima-Anwohner

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Anwohner des zerstörten japanischen Kernkraftwerks Fukushima sollen erste Entschädigungen bekommen: Pro Haushalt gut achttausend Euro. Insgesamt macht das für den Kraftwerksbetreiber Tepco wohl um die vierhundert Millionen Euro.

Endgültige Entschädigungen würden noch weitaus höher ausfallen: So hoch, dass möglicherweise die Regierung erst das Geld besorgt, selber dafür bürgt und Tepco es später zurückzahlt – so berichtet es jedenfalls die Zeitung “Nikkei”.

Für die jetzige vorläufige Hilfe verspricht Regierungsvertreter Yukio Edano eine schnelle und

unbürokratische Auszahlung, die für Verluste durch die Evakuierung entschädigen solle.

Diese Hilfe geht an alle, die das Evakuierungsgebiet

zwanzig Kilometer um das Kraftwerk räumen mussten; dazu an diejenigen im Umkreis bis dreißig Kilometer, die ihre Häuser kaum verlassen dürfen und dadurch Einschränkungen erleiden.

Alles in allem lebten in diesem Gebiet bis zu der Katastrophe mehr als zweihunderttausend Menschen. Viele von ihnen sind bis auf weiteres in Notunterkünften untergebracht.