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"Lasst uns menschlich bleiben"

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"Lasst uns menschlich bleiben"

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Nach dem gewaltsamen Tod des entführten pro-palästinensischen Friedensaktivisten

Vittorio Arrigoni haben in Gaza Trauernde ihre Bestürzung ausgedrückt. Sie zogen mit Kerzen durch die Straßen – auch eine Demonstration gegen die Al Kaida-nahe Salafistengruppe, die Arrigoni offenbar ermordet hat.

Die Entführer hatten von der Hamas-Regierung die Freilassung ihres inhaftierten Anführers gefordert und ein Ultimatum gestellt. Salafisten und Hamas sind verfeindet.

Das 36-jährige Opfer war nur wenige Stunden nach seiner Entführung und der Veröffentlichúng eines Videos tot in einem leerstehenden Haus

im nördlichen Gazastreifen gefunden worden.

Zwei Männer wurden laut Hamas festgenommen. Die Fahndung nach anderen Beteiligten gehe weiter.

“Wir lieben Palästina” sagte der Italiener Arrigoni, “lasst uns menschlich bleiben”, war sein Lebensmotto.

Aktivisten der Menschenrechtsvereinigung “International Solidarity Movement (ISM) ermöglichten zum Beispiel als menschliche Schutzschilde Fischern aus Gaza, in von Israel verbotene Zonen auszulaufen.