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Lage in Libyen weiter kritisch

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Lage in Libyen weiter kritisch

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Während die USA intensiv nach einem Exil für Libyens Machthaber Muammar al-Gaddafi suchen, beschießen dessen Truppen die seit Wochen belagerte Rebellenstadt Misrata unvermindert weiter. Auch weltweit geächtete Streumunition sollen die Regierungstruppen auf Wohngebiete abgefeuert haben.

Unterdessen konnten die Rebellen im Osten des Landes weiter nach Westen in Richtung der Stadt Brega vorrücken. Ein Team von Ärzte ohne Grenzen brachte am Samstag knapp 100 Menschen aus Misrata heraus, darunter zahlreiche Verletzte. Zehn von ihnen seien in kritischem Zustand. Auf dem Seeweg brachte man sie in die tunesische Hafenstadt Zarzis.

In Bengasi wurden am Samstag zwei Rebellen begraben, die in Brega bei Kämpfen mit Regierungstruppen umgekommen waren.

Die Rebellen – vorwiegend ehemalige Armeeangehörige und Zivilisten – kämpfen mit geringen Mitteln gegen die schwer bewaffneten Truppen von Muammar al-Gaddafi.

Heute ist es einen Monat her, dass die UN-Resolution zum Schutz der Zivilbevölkerung Libyens verabschiedet wurde.