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Stabilisierung in Fukushima braucht noch Monate - USA sichern weitere Hilfe zu

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Stabilisierung in Fukushima braucht noch Monate - USA sichern weitere Hilfe zu

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Die USA werden Japan auch beim Wiederaufbau in den Katastrophengebieten unter die Arme greifen: Außenministerin Hillary Clinton vereinbarte bei ihrem Besuch in Tokio mit ihrem japanischen Kollegen Takeaki Matsumoto, dafür eine gemeinsame Partnerschaft von privaten und öffentlichen Unternehmen einzurichten. Die USA hatten Japan schon bei den Bergungsarbeiten mit gut 20.000 Soldaten, Flugzeugen und Schiffen sowie mit Atomexperten unterstützt .

Tepco, der Betreiber des Atomkraftwerks Fukushima Eins, gab an diesem Sonntag bekannt, dass es noch sechs bis neun Monate dauern werde, die Reaktoren zu stabilisieren. Allein bis die Kühlung stabilisiert ist, werden demnach noch drei Monate ins Land gehen. Das Unternehmen will nun mit Robotern – die im übrigen ebenfalls aus den USA stammen – im Reaktor 3 Strahlendosis und Temperatur messen, bevor Arbeiter das Gebäude betreten können.

Über einen Monat nach dem Erdbeben und dem Tsunami bergen die Sicherheitskräfte immer noch Leichen aus den Trümmern. Bis Samstagabend waren mehr als 13.700 Leichen identifiziert, mehr als 14.000 Menschen werden weiterhin vermisst.