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Geberkonferenz für Tschernobyl-Schutzmantel

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Geberkonferenz für Tschernobyl-Schutzmantel

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Auf einer internationalen Geberkonferenz beraten Regierungsvertreter aus rund 50 Staaten über den geplanten Schutz rund um das Atomkraftwerk Tschernobyl. An dem Treffen nahmen auch der Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, und der französische Premierminister François Fillon teil.

Für den 29.000 Tonnen schweren Schutzmantel sind 1,6 Milliarden Euro veranschlagt, rund 740 Millionen Euro fehlen noch. Bisher konnten 550 Millionen Euro auf der Konferenz zusammengetragen werden.

Die Europäische Union stellt 110 Millionen Euro bereit.

Die neue Hülle soll 2015 fertiggestellt werden, da der ursprüngliche Beton-Sarkophag inzwischen als veraltet gilt. Im Atomkraftwerk Tschernobyl war am 26. April 1986 bei einer misslungenen Notfallübung der Reaktor 4 explodiert. Es wurde eine radioaktive Wolke freigesetzt, die sich über weite Teile

Europas ausbreitete.