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Kein Ende der Gewalt in Syrien

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Kein Ende der Gewalt in Syrien

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Die Lage in Syrien spitzt sich zu. In der Nacht ist es in der Stadt Homs erneut zu Schießereien gekommen. Laut Berichten von Augenzeugen hatten sich zehntausende Menschen im Zentrum von Homs versammelt und den Rücktritt von Präsident Baschar al-Assad gefordert, als die Sicherheitskräfte plötzlich begonnen hätten, in die Menge zu schießen. Die Zahl der Opfer ist unklar.

Seit Tagen kommt es in Homs und anderen syrischen Städten immer wieder zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Regimekritikern und bewaffneten Einsatzkräften der Regierung, bei denen zahlreiche Menschen getötet wurden. Auch recht vage Reformzusagen von Präsident Assad sorgten nicht für Beruhigung – Assad hatte am Wochenende unter anderem angekündigt, den seit fast 50 Jahren geltenden Ausnahmezustand aufzuheben.

US-Medien berichteten unterdessen, dass Washington seit Jahren heimlich die Opposition in Syrien finanziell unterstützt habe. Das US-Außenministerium erklärte dazu, es handle sich um unabhängige Gruppierungen, man wolle jedoch nicht die Assad-Regierung unterwandern.