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Nigerias Präsidentenwahl wühlt das Land auf

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Nigerias Präsidentenwahl wühlt das Land auf

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Die Präsidentenwahl in Nigeria wühlt das Land auf: Im Norden ist es in mehreren Gegenden zu schweren Unruhen gekommen, offenbar auch mit Toten. Einzelheiten sind aber nicht bekannt.

Nigerias Norden ist moslemisch geprägt: Von hier stammt Muhammadu Buhari, der aussichtsreichste Herausforderer und nun doch deutliche Verlierer. Vor

allem hier hat er seine Anhänger.

Klar gewonnen hat aber Goodluck Jonathan, der Christ aus dem Süden. Laut Endergebnis hat es der Amtsinhaber gleich im ersten Durchgang geschafft.

57 Prozent der Stimmen gingen an Jonathan, für Buhari waren es 31 Prozent. Auch eine weitere Hürde nahm Jonathan bequem: die nötige Mindestanzahl von Stimmen (25 Prozent) in mindestens zwei Drittel der Bundesstaaten.

Buhari spricht jetzt von Unregelmäßigkeiten und will

das Ergebnis noch nicht anerkennen. Von der Wahlkommission verlangt er eine Nachzählung. Wahlbeobachter wie zum Beispiel aus der EU hatten

diesmal aber kaum etwas auszusetzen – ganz im Gegensatz zu vorangegangenen Wahlen.