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Weiter Kämpfe in Misrata

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Weiter Kämpfe in Misrata

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Im umkämpften Misrata spitzt sich die Lage trotz Hilfslieferungen über See zu. In der von Truppen des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi belagerten Rebellenhochburg sind nach wie vor tausende Ausländer von schweren Kämpfen eingeschlossen. Auch viele Einwohner wollen fliehen. Ein griechisches Schiff der Internationalen Organisation für Migration nahm fast 1000 Flüchtlinge an Bord, 90 Prozent waren ausländische Arbeiter. Sie trafen am Montagabend in Bengasi ein. Tausende warten noch darauf, aus Misrata fortgebracht zu werden. Die libyschen Regimegegner rückten indes erneut auf den Ölhafen al-Brega vor. Die Kämpfer legten etwa die halbe Strecke zwischen Adschdabija und al-Brega zurück. Die Aufständischen hatten bereits am Sonntag von Adschdabija aus einen Vorstoß auf das 80 Kilometer westlich gelegene al-Brega unternommen. Der Angriff war aber von den Gaddafi-Truppen zurückgeschlagen worden.

Trotz wachsender Probleme der Gaddafi-Gegner sind nach den Worten des britischen Premierministers David Cameron Bodentruppen aber weiterhin kein Thema.