Eilmeldung

Eilmeldung

Atomkatastrophe in Japan: Hilfe kommt aus Frankreich

Sie lesen gerade:

Atomkatastrophe in Japan: Hilfe kommt aus Frankreich

Schriftgrösse Aa Aa

Die Lage im zerstörten Atomkraftwerk Fukushima scheint sich ein wenig zu entspannen. Am Dienstag hatte der Betreiber Tepco mit dem Abpumpen radioaktiv kontaminierten Wassers begonnen. Der Wasserstand sei bereits um einen Zentimeter gesunken, hieß es. Insgesamt müssen 25.000 Tonnen Wasser umgeleitet werden, bevor die Arbeiter mit der Reparatur des Kühlsystems beginnen können.

Hilfe kommt auch aus Frankreich. Der französische Reaktorhersteller Areva wird eine Anlage zur Reinigung des Wassers nach Japan liefern. “Wir wollen Ende Mai mit den Arbeiten beginnen”, erklärte Areva-Chefin Anne Lauvergeon. “Noch nie ist ein solches Gerät so schnell an einer Unglücksstelle installiert worden.”

Die japanische Regierung erwägt unterdessen, ein generelles Zutrittsverbot für die Sperrzone um die Atomruine zu erlassen. Derzeit kehren immer wieder ehemalige Bewohner der Zone trotz der Strahlengefahr in ihre Häuser zurück, um ihre Habseligkeiten herauszuholen.