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Auf den Tag genau vor...: Der Rote Baron und sein letzter Flug

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Auf den Tag genau vor...: Der Rote Baron und sein letzter Flug

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Am 21. April 1918 wurde Manfred Freiherr von Richthofen – der Rote Baron oder auch der Rote Teufel – im Ersten Weltkrieg in der Nähe von Vaux-la-Somme in Frankreich abgeschossen und getötet. Die Flugzeuge des wohl berühmtesten deutschen Jagdfliegers waren meist rot gestrichen, und der Rote Baron gilt als der Pilot mit den meisten Luftsiegen im Ersten Weltkrieg. Richthofen soll 80 Luftsiege davongetragen und innerhalb von 20 Monaten 75 feindliche Piloten getötet haben, bevor er im Alter von nur 25 Jahren vermutlich von einem australischen Schützen erschossen wurde. 
 
DER SPIEGEL
kratzt in einem Artikel von 2007 am Image des Kriegshelden und zitiert den Roten Baron mit den Worten:
“Mir ist nach jedem Luftkampf erbärmlich zumute. Wenn ich meinen Fuß auf dem Flugplatz wieder auf den Boden gesetzt habe, dann mache ich, dass ich in meine vier Wände komme, will niemand sehen und von nichts hören. Ich glaube, so ist es wirklich, es ist nicht so, wie die Leute in der Heimat sich das vorstellen, mit Hurra und Gebrüll, es ist viel ernster, verbissener.”
 
 
An einem 21. April geschehen…: die Gründung der Stadt Rom durch Romulus und Remus (753 vor Chr.), 1509 wurde Heinrich VIII König von England und 1960 wurde Brasilia, die heutige Hauptstadt Brasiliens, gegründet.
 
Am 21. April geboren:  Queen Elizabeth II (1926), die brit. Schriftstellerin Charlotte Brontë (1816 – 1855), Iggy Pop (1947) und die TV-Moderatorin Tita von Hardenberg (1968).