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Jemen: Sicherheitskräfte schießen auf Demonstranten

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Jemen: Sicherheitskräfte schießen auf Demonstranten

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Bei neuen Protesten gegen die Regierung von Präsident Ali Abdullah Salih sind im Jemen mindestens vier weitere Menschen getötet und 200 verletzt worden. In der Hauptstadt Sanaa feuerten

Polizisten nach Angaben von Oppositionellen mit scharfer Munition auf Demonstranten. Zuvor war es in der Stadt Taiz im Süden des Landes zu Zusammenstößen gekommen.

Auch dabei soll ein Demonstrant getötet worden sein. Erstmals befasste sich der Weltsicherheitsrat mit der Lage im Jemen. Auf eine gemeinsame Erklärung konnten sich die 15 Staaten aber nicht einigen. Allerdings hätten die Unruhen das Potenzial, Frieden und Sicherheit in der Region zu bedrohen, hiess es.

Es gehe nun darum, die Gewalt zu beenden und eine weitere Eskalation zu verhindern. In Abu Dhabi trafen sich Vertreter des Golfkooperationsrates mit Gesandten von Präsident Salih.

In einer jurzen Erklärung hiess es, die Gespräche seien konstruktiv verlaufen und hätten gezeigt, dass alle Parteien eine Übereinkunft finden wollten. Vertreter der Oppositon nahmen an dem Treffen nicht teil.