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Libyscher Rebellenführer im Elysee-Palast

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Libyscher Rebellenführer im Elysee-Palast

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Die libyschen Rebellen hoffen auf Hilfe aus dem Ausland. Der Chef des interimistischen libyschen Nationalrats in Bengasi, Mustafa Abdul Jalil, ist in Paris mit Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy zusammengetroffen. Dabei versprach Sarkozy, Frankreich werde die Luftangriffe gegen die Regierungstruppen intensivieren. Außerdem will Paris zusätzliche Militärexperten nach Bengasi schicken. Den Einsatz von Bodentruppen allerdings, den die Rebellen vor allem in der umkämpften Stadt Misrata gefordert hatten, lehnte Verteidigungsminister Gerard Longuet ab. “Wir können es nicht allen recht machen”, sagte er. “Diese Frage muss von der Internationalen Gemeinschaft gut überlegt werden. Ich habe dafür nicht die Befugnis, das ist ein Fall für den UN-Sicherheitsrat.”

Der Krieg in Libyen beunruhigt den Westen mehr und mehr, denn ein Ende der Kämpfe ist nicht in Sicht. Vor kurzem hatte Frankreichs Außenminister Alain Juppé eingeräumt, dass man Gaddafis Stärke offenbar unterschätzt habe.