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Proteste im Jemen gehen weiter

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Proteste im Jemen gehen weiter

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Im Jemen gehen Gewalt und Proteste weiter. Einen Tag nachdem sich der UN-Sicherheistrat mit der Lage in dem Land befasste, zogen Gegner von Präsident Ali Abdullah Salih erneut in mehreren Städten auf die Straße, etwa in der Hauptstadt Sanaa. Die Oppositionellen berichten, die Polizei habe mit scharfer Munition auf sie geschossen. Mindestens vier Menschen sollen seit gestern von der Polizei getötet worden sein, heißt es in Presseberichten. Etwa 220 wurden bei den neuen Protesten verletzt.

Die Kundgebungen konzentrierten sich auf die Städte Sanaa, Hudeida und Taiz. In Hudeida tötete die Polizei heute einen Demonstranten, meldet ein Fernsehsender. Die UN fürchten nach eigenen Aussagen, dass die Unruhen die gesamte Region gefährden könnten. Bei der Sitzung des Sicherheitsrates gestern wurde allerdings kein Beschluss gefasst. Der deutsche UN-Botschafter Peter Wittig forderte, der Golfkooperationsrat müsse sich stärker an einer Lösung des Konflikts beteiligen.