Eilmeldung

Eilmeldung

Proteste und weitere Tote im Jemen

Sie lesen gerade:

Proteste und weitere Tote im Jemen

Schriftgrösse Aa Aa

Vor mehreren tausend Anhängerinnen in Sanaa hat der jemenitische Präsident Ali Abdullah Salih betont, dass er sich keinerlei Verschwörungen oder Umsturzversuchen beugen wird. Salih hatte angekündigt, bei der Präsidentenwahl im Jahr 2013 nicht mehr antreten zu wollen. Zehntausende fordern landesweit aber inzwischen seinen sofortigen Rücktritt und Reformen. Auch am Mittwoch protestierten wieder tausende Menschen gegen das seit 32 Jahren regierende Regime Salihs.

Dabei seien ein Polizist und ein Demonstrant getötet worden, hiess es. Seit Beginn der Kundgebungen Ende Januar sind damit mehr als 130 Menschen ums Leben gekommen.

Inzwischen versucht der Golfkooperationsrat zu vemitteln. Nach einem Treffen mit Vertretern der Europäischen Union in Abu Dhabi hiess es, die derzeitige Krise könne noch zu einem weitaus schlimmeren Konflikt in der Region führen. Ähnlich hatte sich zuvor der Weltsicherheitsrat geäußert. In Sanaa und Taiz waren bereits am Dienstag bei Protesten sechs Demonstranten getötet worden.