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Uganda: Inflation bringt Oppositionellen hinter Gitter

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Uganda: Inflation bringt Oppositionellen hinter Gitter

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In Uganda ist der Führer der Opposition, Kizza Besigye, erneut bei einer Demonstration gegen Preiserhöhungen festgenommen worden -zum dritten Mal innerhalb von zwei Wochen. Die Polizei setzte in der Hauptstadt Kampala Tränengas und Gummigeschosse ein, um die Demonstranten auseinanderzutreiben. In Uganda sind die Preise im vergangenen Monat um mehr als 11 Prozent gestiegen – ein Ende des Anstiegs ist nicht in Sicht. Besigye, der im Februar bei der Präsidentschaftswahl Amtsinhaber Yoweri Museveni unterlegen war, kam bisher auf Kaution jedes Mal frei – diesmal muss er bis zum Gerichtstermin am 27. April in Haft warten. Besigye sagte: “Ich denke die Polizei, das Gericht stehen auf dem Prüfstand, es geht darum, ob die Institutionen der Regierung im Interesse des Volkes handeln.” Präsident Museveni hatte seinem Konkurrenten schon zuvor mit der Verhaftung gedroht, sollte er erneut an Demonstrationen gegen die Preissteigerung teilnehmen. Laut Museveni sind Trockenheit und kletternde Ölpreise schuld an der Teuerung in Uganda.