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Blutiger Freitag in Syrien

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Blutiger Freitag in Syrien

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Trotz der von Syriens Präsident Baschar al-Assad angekündigten Reformen gehen die Proteste gegen die Regierung im ganzen Land weiter – etwa in Dschasim nahe der südsyrischen Stadt Deraa. Und wieder gab es Opfer unter den Demonstranten. Mindestens 40 Menschen sind laut Medienberichten bislang bei Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften ums Leben gekommen.

Nicht nur in Dschasim und Deraa, auch in Syriens Hauptstadt Damaskus, in Homs, Hama und Al-Qamischli gab es nach den Freitagsgebeten Demonstrationen,Tote und Verletzte. Insgesamt waren in Syrien mehrere Zehntausend Menschen auf der Straße. Sie verlangen nicht nur demokratische Reformen, sondern auch ein Ende der elfjährigen Herrschaft von Baschar al-Assad. Der Präsident hatte am Donnerstag den Ausnahmezustand im Land aufgehoben und angekündigt, Demonstrationen zu legalisieren, so sie beim Innenministerium angemeldet werden.