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Libyen: Amerikas neuer Verbündeter in Nordafrika

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Libyen: Amerikas neuer Verbündeter in Nordafrika

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Der von den USA beschlossene Einsatz bewaffneter Drohnen in Libyen ist zumindest in der Rebellenhochburg Bengasi mehrheitlich positiv aufgenommen worden. Beim Freitagsgebet sprachen sich viele Menschen für die unbemannten Bombenflieger aus. “Die USA haben einen neuen Verbündeten in Nordafrika”, heißt es auf Plakaten. Ein Gaddafi-Gegner sagte: “Ich meine, wir akzeptieren das, wir wollen, dass diese Fluggeräte die Arbeit machen. Dabei werden womöglich Zivilisten sterben. Aber wir müssen diese Arbeit jetzt so schnell wie möglich machen, um diesen Virus loszuwerden. Mit allen Mitteln, die dazu nötig sind.” Ein anderer Rebell sagt: “Wenn es im Interesse des Landes und der Menschen ist, dann wollen wir es. Unbemannte oder bemannte Flugzeuge. Das wichtigste ist, dass es dem Land hilft.” Die Drohnen können bis zu 24 Stunden in der Luft bleiben. Sie werden von Kommandozentralen in den USA aus gesteuert.