Eilmeldung

Eilmeldung

Schwere Kritik an Gaddafi wegen getöteter Journalisten

Sie lesen gerade:

Schwere Kritik an Gaddafi wegen getöteter Journalisten

Schriftgrösse Aa Aa

Internationale Medienorganisationen haben wegen des Todes von zwei ausländischen Journalisten schwere Kritik an der libyschen Regierung geübt. Am Pressezentrum in der von Rebellen kontrollierten Stadt Bengasi hat der Tod der beiden Bestürzung ausgelöst.

Die beiden Fotografen — Tim Hetherington und Chris Hondros — waren am Mittwoch in der Stadt Misrata bei Gefechten zwischen Truppen Muammar al-Gaddafis und Rebelleneinheiten getötet worden.

Ein libyscher Regierungssprecher bedauerte den Tod der beiden, sagte jedoch, wegen der bestehenden Gefahren sei der Zugang zu Kriegsgebieten beschränkt. Davor habe die Regierung bereits mehrfach gewarnt.

Die libyschen Behörden haben eine Untersuchung der Todesfälle angekündigt, doch davon verspricht sich die Journalistenorganisation Reporter ohne Grenzen nicht viel. “Es ist ganz klar, dass die libysche Regierung nicht will, dass Journalisten frei im Land arbeiten können”, so Jean-Francois Julliard, der Direktor von Reporter ohne Grenzen. “Sie will nicht, dass Reporter unabhängig über die Lage in Libyen berichten. “