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Syrien: "Massaker" bei landesweiten Protesten

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Syrien: "Massaker" bei landesweiten Protesten

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Trotz der von Syriens Präsident Baschar al-Assad verkündeten Reformen hat die Opposition ihre Proteste gegen die Regierung im ganzen Land fortgesetzt – etwa hier in der Hauptstadt Damaskus. Mindestens 88 Menschen sind laut Medienberichten in den letzten Stunden bei Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften ums Leben gekommen. Die Polizei habe mit Tränengas, aber auch mit scharfer Munition auf die Menschen geschossen, berichten syrische Menschenrechtler. Nicht nur in Damaskus, auch in Deraa, in Homs, Hama und Al-Qamischli gab es nach den Freitagsgebeten Demonstrationen,Tote und Verletzte. Die Sicherheitskräfte hätten in mehreren Städten Massaker unter der Zivilbevölkerung angerichtet, so die Menschenrechtsaktivisten. Insgesamt waren in Syrien am Freitag mehrere Zehntausend Menschen auf der Straße. Sie verlangen nicht nur demokratische Reformen, sondern auch ein Ende der 11-jährigen Herrschaft von Baschar al-Assad. Der Präsident hatte am Donnerstag den Ausnahmezustand im Land aufgehoben und angekündigt, Demonstrationen zu legalisieren, so sie beim Innenministerium angemeldet werden.