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Tepco-Chef kniet vor den Flüchtlingen

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Tepco-Chef kniet vor den Flüchtlingen

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Der Chef des japanischen Atomkraftwerkbetreibers Tepco, Masataka Shimizu, hat sich bei den Menschen der Katastrophenregion entschuldigt. In einer Geste der Demut kniete er in einer Turnhalle vor Opfern, die durch den Atomunfall alles verloren haben.

Nach dem Treffen mit den Opfern sagte Shimizu, er habe bei diesem Besuch mehr denn je festgestellt, dass er das Vertrauen der Menschen verloren habe. Er werde alles tun, um dieses Vertrauen wieder aufzubauen.

Bei den Horrormeldungen von Tepco wird dies keine leichte Aufgabe. Erst jüngst gab Tepco bekannt dass das Wasser, das ins Meer gesickert war, eine Strahlendosis von etwa 5000 Terabecquerel hatte. Das ist 20.000 Mal die erlaubte Jahresmenge.