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Syrien: Blutbad bei Trauerfeiern

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Syrien: Blutbad bei Trauerfeiern

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In Syrien sind bei den Trauerfeiern für die Demonstranten, die am Freitag bei Kundgebungen der Opposition getötet worden waren, mindestens zwölf Personen erschossen worden. Nach Angaben von Augenzeugen und Menschenrechtsaktivisten schossen Sicherheitskräfte am Samstag auf die Trauerzüge, an denen mehrere zehntausend Menschen teilnahmen. Zwei Abgeordnete und ein Mufti gaben unter Protest ihr Mandat zurück.

In zahlreichen syrischen Städten waren am Freitag mehrere hunderttausend Menschen auf die Straße gegangen, um gegen Präsident Assad zu demonstrieren. Das brutale Vorgehen der Regierung gegen die Demonstranten wurde international verurteilt. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und US-Präsident Barack Obama forderten ein sofortiges Ende der Gewalt.

Obwohl Präsident Assad mit der Aufhebung des Ausnahmezustandes eine Forderung der Opposition erfüllt hat und ungeachtet der blutigen Niederschlagung der Proteste wenden sich immer mehr Syrer gegen Assad.