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Grenzscharmützel um Hindutempel

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Grenzscharmützel um Hindutempel

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Den dritten Tag in Folge haben sich thailändische und kambodschanische Truppen am Ostersonntag Feuergefechte im umstrittenen Grenzgebiet bei den Tempelanlagen von Ta Muen und Ta Kwai geliefert. Beide Seiten sollen erneut Artillerie eingesetzt haben. Der thailändische Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva betonte, sein Land beabsichtige keine Invasion Kambodschas, sondern verteidige nur seine Souveränität.

Ein Großteil der 798 Kilometer langen Grenze zwischen Thailand und Kambodscha ist umstritten. Im 20. Jahrhundert war die Grenze mit 73 Grenzpfählen markiert worden, von denen die Hälfte verschwunden ist. Mindestens zehn Menschen sind bei den Gefechten um die Hindutempel seit Freitag getötet worden. mehrere zehntausend Menschen auf beiden Seiten sind vor den Kämpfen geflohen.