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Japan: Große Suchaktion nach Tsunami-Opfern

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Japan: Große Suchaktion nach Tsunami-Opfern

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In Japan hat am Montag die bisher grösste Suchaktion nach den Opfern des Erdbeebens und des Tsunamis begonnen. Die Regierung hofft, zumindest einen Teil der Leichen der 12.000 Vermissten bergen und den Angehörigen übergeben zu können. An der Operation betiligen sich neben 25.000 Soldaten der japanischen Streitkräfte, auch die Polizei, die Küstenwache sowie US-Truppen.

In der Sperrzone um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima lassen die Behörden hungernde Kühe, Schweine und andere Tiere töten. Als die Bauern die Sperrzone verlassen mußten, hatten sie das Vieh zurücklassen. Zahlreiche Tiere sind bereits verendet. Nach Angaben örtlicher Medien gibt es knapp 1000 Kühe und 6000 Schweine in der Sperrzone.

Ein weiteres Zeichen für die langsame Rückkehr zur Normalität ist die Wiederaufnahme des Hochgeschwindigkeitszugverkehrs. Die Shinkan-Sen-Züge verkehren wieder zwischen Tokio und Sendai. Allerdings ist die Fahrtzeit 28 Minuten länger als vor dem Tsunami, weil auf reparierten Teilen des Strecke nicht Höchstgeschwindigkeit gefahren werden kann.