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Jemen: Tote nach Salihs Rücktritt vom Rücktritt

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Jemen: Tote nach Salihs Rücktritt vom Rücktritt

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Im Jemen gehen Proteste und Blutvergießen weiter. Heute schossen Sicherheitskräfte in mehreren Städten erneut auf Demonstranten, um sie an der Teilnahme an Protestzügen zu hindern. Mindestens zwei Menschen seien dabei getötet und weitere 30 verletzt worden, berichten Medien. Die Polizei habe außerdem Dutzende Menschen verhaftet.

In der Stadt Ibb tötete die Polizei demnach einen Demonstranten, in Taiz wurden zahlreiche Menschen verletzt. Auch in Al-Baida starb ein Mensch bei Protesten gegen Staatschef Ali Abdullah Salih. Der seit 32 Jahren herrschende Staatschef hatte an Ostern seine Ankündigung widerrufen, einen Kompromissvorschlag des Golfkooperatiosrates zu akzeptieren und binnen eines Monats zurückzutreten. Jetzt machte er Wahlen zur Vorbedingung eines Rücktritts. Der Präsident nannte die Proteste einen “Coup” von Islamisten wie Al-Kaida. Bei den seit Monaten andauernden Protesten gegen Salih kamen bisher rund 100 Menschen ums Leben.