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Thor, der nunmehr Menschliche

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Thor, der nunmehr Menschliche

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Der Gott Thor, das lehrt uns die nordische Mythologie, ist – magischer Hammer und Superkräfte inbegriffen – Sohn des Göttervaters Odin. In Kenneth Branaghs (“Viel Lärm um nichts”, “Othello”, “Hamlet”) neustem Film ist Papa gar nicht erfreut über den Hochmut seines Sprösslings und verstößt den aufmüpfigen Filius vom sagenumsponnen Göttersitz Asgard.

Unsanft landet der gefallene Gott am schlimmstmöglichen aller Verbannungsorte. In den USA, pardon, auf der Erde. Genauer gesagt in der Einöde von New Mexico. Doch, keine Bange, Hilfe ist nicht fern. Aber, wie hilft man einem muskelbepackten Ex-Gott auf Machtentzug? Mit roher Waffengewalt. Erstmal.

Thor, bar jeder Zauberkraft, gewöhnt sich nur mit Mühe an den Verlust seiner Autorität. Wie jeder ordentliche Ex-Königs-, Präsi- oder Diktatorensohn rebelliert er standesgemäß gegen die böse neue Welt – und zieht angesichts des menschlichen Technologievorsprungs mehrfach den Kürzeren.

Chris Hemsworth, Darsteller des Thor, musste für die Rolle um einiges an Muskelmasse zulegen:

“Die physische Arbeit war weitaus anstrengender als der eigentliche Dreh. Mein Körper ist an ein derartiges Muskelgewicht nicht gewöhnt. Ich musste sehr viele Proteine und Kalorien zu mir nehmen. Und ich hatte ein Trainiungspensum von sechs bis sieben Stunden in der Woche.”

Im Film darf Thor schließlich doch noch mal den Hammer schwingen. Der Plan: Erde retten, Papa wieder milde Stimmen. Und da Thor ein Gott ist, schafft er das auch. Bestimmt.

Die Filmadaption “Thor” des gleichnamigen Marvel-Comics von 1962 mit Rene Russo, Nathalie Portmann, Antony Hopkins und Hauptdarsteller Chris Hemsworth kommt in Deutschland am 28. April ins Kino.