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Will & Kate - was so unterschiedlich begann...

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Will & Kate - was so unterschiedlich begann...

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London am 23.Juni 1982. Gerade 21 Stunden war Prinz William alt bei seinem ersten Auftritt in der Öffentlichkeit. Damit hatte diese vom Königshaus arrangierte Ehe denn ja auch ihren eigentlichen Zweck erfüllt. Die Thronfolge war gesichert.

Niemand weiss, wieviel Vater Charles seiner Frau aus seiner eigenen freudlosen Kindheit erzählt hatte. Jedenfalls war Diana eine liebevolle Mutter, die den Kleinen auch bei Reisen nicht allein dem Personal überließ.

Das bestätigt auch, Patrick Jephson, Dianas Privatsekretär jener Jahre. Sie erklärte dem kleinen Prinzen nicht nur welchen Pflichten ihn erwarten würden. Sondern auch, wieviel Gutes er mit seinem Einfluß tun könne.

So wurde William mit 13 von beiden Eltern und dem kleinen Bruder nach Eton begleitet, wo an der Elite-Schule der Ernst des Lebens für ihn begann.

Nur zwei Jahre später mussten die Söhne vor aller Augen am Sarg von ihrer Mutter Abschied nehmen.

Die Fachfrau für Königliches, Jennie Bond, beschreibt William als zurückhaltenden Menschen, der offensichtlich vom Tod seiner Mutter gezeichnet ist.

Wohl auch deshalb wählte er, anders als sein Vater, die eher ruhige, abgelegene Universität im schottischen Saint Andrews. Und dort hielten sich die Medien auch an die Absprache, ihn in Ruhe studieren zu lassen.

Erst als zur Abschlußfeier die Queen persönlich erschien, waren wieder Kameras dabei.

Da hatte der Prinz hier schon die Liebe seines Lebens gefunden – und sogar mit ihr in der gleichen Studenten WG gelebt, ohne dass ihrendwelche Anstandsdamen des Palastes daran Anstoß nahmen.

Die junge Dame, die er dort traf, ist am 9. Januar 1982 geboren, also ein halbes Jahr älter als ihr Künftiger. Als ältestes von drei Kindern eines Paares, das sich hochgearbeitet hat. Zunächst Pilot und Stewardess machten die Eltern mit einer Firma für Partybedarf Millionen. An Kate´s 25. Geburtstag war es für sie vorbei mit dem “normalen” Leben.

Weil William sich nicht so früh festlegen wollte, wurde ihr der wenig charmante Spitznamen “waity Katie” angehängt. Sie hielt trotz einer zweitweiligen Trennung zu ihm. Diskret, wie man es sich im Palast nicht besser wünschen könnte.

So durfte sie denn als ersten Amtstermin nach der Verlobung ein knall-rotes Gummiboot taufen – für die Seerettung in Wales, wo die beiden schon vor der Hochzeit zusammen leben durften. Da hat die Queen wohl etwas gelernt aus den gescheiterten Ehen ihrer Kinder.