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Gaddafi entkommt offenbar der persönlichen NATO-Attacke

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Gaddafi entkommt offenbar der persönlichen NATO-Attacke

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Einen “Tötungsversuch” sieht die Umgebung Muammar al Gaddafis in den Luftangriffen der Nato auf den Regierungskomplex von Libyens Machthaber. Mindestens zwei Raketen schlugen ein,  nach offiziellen Angaben wurde ein Gebäude zerstört, ein weiteres beschädigt.
  
Nach dem Angriff hatten Dutzende Neugierige und Gaddafi-Anhänger die Löscharbeiten beobachtet.
 
Gaddafi sei nicht verletzt worden, so ein Sprecher, aber drei Mitarbeiter seien tot – Büromitarbeiter und Wachleute. Die Nato-Attacke habe 45 Menschen verletzt.
  
Gaddafi habe in dem jetzt zerbombten Gebäude unter anderem seine Minister versammelt, hieß es bei einem Pressetermin wenige Stunden nach dem Angriff. In einem nun zerstörten Konferenzraum in der Nähe seines Büros hatte er vor zwei Wochen afrikanische Staats- und Regierungschefs getroffen, die ihm einen Friedensplan vorschlugen.
 
Das libysche Staatsfernsehen zeigte Verletzte im Krankenhaus, darunter Kinder.
 
Man habe auf ein Kommandozentrum gezielt, hieß es bei der internationalen Koalition.
 
Gaddafi selbst war in einem Zelt zu sehen, bei einem Treffen am Montag, wie es hieß.