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Auch italienische Bomben auf Libyen

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Auch italienische Bomben auf Libyen

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Bei neuen Luftangriffen auf Tripolis hat die Nato Gebäude einer Residenz des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi in Schutt und Asche gelegt.

Die NATO bezeichnete ihre Raketen-Attacke vom Montag als “Präzisionsschlag.” Ziel sei ein Kommunikationszentrum gewesen, in dem Angriffe auf Zivilisten koordiniert worden seien.

Bei den ersten Attacken auf Regierungsgebäude waren in der Nacht zum Montag nach libyschen Angaben drei Menschen gestorben und 45 verletzt worden.

Angriffe von Nato-Maschinen habe man auch in der umkämpften westlibyschen Stadt Misrata beobachtet, so ein Arzt nach Medienberichten.

Gaddafi-treue Truppen und Scharfschützen haben sich aus dem Stadtgebiet zurückgezogen – für die Rebellenseite Gelegenheit, Tote und Verletzte zu bergen.

Allein am Sonntag seien in der Stadt mindestens 16 Menschen getötet und 71 verletzt worden, sagte der Arzt.

Italien will sich nach Absprache mit den USA künftig doch an Luftangriffen der NATO in Libyen beteiligen, vor allem wegen der bitteren Balagerung Misratas. Bisher hatte Italien seine früheren Kolonie nicht bombardieren wollen.