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Gedenken an Tschernobyl in Kiew und Moskau


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Gedenken an Tschernobyl in Kiew und Moskau

Mit dem Läuten der Tschernobyl-Glocke in Kiew haben die Gedenkfeiern zum 25. Jahrestag der Atomkatastrophe begonnen. Die Veranstaltungen stehen diesmal auch im Zeichen des Reaktorunglücks im japanischen Fukushima. Der Patriarch der russisch-orthodoxen Kirche Kirill betete gemeinsam mit Hunderten Gläubigen für die Opfer des Super-Gaus vor 25 Jahren. Zum ersten Mal wird Kirill auch den Ort des Unglücks selbst besuchen und in der dortigen Kirche einen Gottendienst abhalten.

Auch der russische Präsident Dmitri Medwedew hat im Rahmen einer Zeremonie im Kreml in Moskau des Reaktorunfalls gedacht. In einer Rede bezeichnete er Tschernobyl als die größte technische Katastrophe des vergangenen Jahrhunderts. Mehrere Arbeiter, die damals mitgeholfen hatten, die Katastrophe zu bekämpfen, wurden von Medwedew für ihren Einsatz ausgezeichnet. Der russische Präsident nimmt am Dienstag in der Ukraine an den Gedenkfeiern in der Sperrzone rund um die Atomruine teil.

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