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Medwedew: "Müssen Atomenergie gemeinsam sicher machen"

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Medwedew: "Müssen Atomenergie gemeinsam sicher machen"

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Tschernobyl, 25 Jahre nach dem verheerenden Desaster. Bei einer Gedenkveranstaltung auf dem Gelände des AKW erinnerten die Präsidenten der Ukraine und Russlands, Viktor Janukowitsch und Dimitri Medwedew, an die Opfer und Helfer des Unglücks in der damaligen Ukrainischen Sowjetrepublik. Die Feier stand unter dem Eindruck der Atomkatastrophe in Fukushima. Russlands Staatschef Medwedew sagte: “Die Tragödie von Fukushima hat uns gezeigt, dass wir noch mehr unternehmen müssen, damit die Nukleartechnologie friedlich und sicher wird und weiter das leistet, was sie leisten soll. Daher müssen wir zusammenarbeiten und gemeinsam Normen und Standards entwickeln, die für den gesamten Planeten gelten.” Mit dem Läuten der Tschernobyl-Glocke hatte in der Nacht die Gedenkfeier begonnen. Beide Präsidenten dankten den damaligen Aufräumarbeitern, den sogenannten Liquidatoren. Viele von ihnen waren vor Ort, legten Blumen nieder. Ungeachtet der Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima halten aber sowohl die Ukraine als auch Russland an der Atomkraft fest. Begleitet wurde die Gedenkfeier von Anti-Atom-Protesten, sowohl vor Ort als auch weltweit.