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Rom und Paris wollen Schengen-Reform. Sarkozy für Draghi an EZB-Spitze

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Rom und Paris wollen Schengen-Reform. Sarkozy für Draghi an EZB-Spitze

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Nach einem Treffen in Rom haben Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi in vielen Punkten Einigkeit demonstriert:
 
Von Syrien verlange man Mäßigung und ein Ende der Unterdrückung friedlicher Demonstrationen, sagte Berlusconi.
 
Sarkozy wiederum äußerte sich zufrieden, dass Italien sich künftig auch an Bombardements in Libyen beteiligen wolle.
 
Und er würde sich freuen, an der Spitze der Europäischen Zentralbank einen Italiener wie

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi in vielen Punkten Einigkeit demonstriert:
 
Von Syrien verlange man Mäßigung und ein Ende der Unterdrückung friedlicher Demonstrationen, sagte Berlusconi.
 
Sarkozy wiederum äußerte sich zufrieden, dass Italien sich künftig auch an Bombardements in Libyen beteiligen wolle.
 
Und er würde sich freuen, an der Spitze der Europäischen Zentralbank einen Italiener wie
Mario Draghi – den Chef der  italienischen Zentralbank – unterstützen zu können.
 
Zum umstrittenen Übernahmekampf zwischen dem französischen Konzerns Lactalis und dem italienischen Milchkonzern Parmalat wolle man in jedem Land einen Spitzenvermittler für direkte Gespräche ernennen.
 
 
Zum eigentlichen Thema des Treffens – Migranten in Europa und Reisefreiheit nach dem Schengener Abkommen – forderte Sarkozy  mit Unterstützung Berlusconis eine Reform des Abkommens. Vor allem der Schutz der Außengrenzen müsse angepasst werden – zum Beispiel, wenn ein Land damit überfordert sei.
 
Die Europäische Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen “Frontex” sei zu verstärken.
 
Nach den Aufständen in Nordafrika waren bis zu 30 000 Migranten in Italien angekommen – die meisten mit dem Ziel Frankreich.