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Japanisches Kaiserpaar spendet den Verzweifelten Trost

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Japanisches Kaiserpaar spendet den Verzweifelten Trost

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Der japanische Kaiser Akihito und Kaiserin Michiko sind erneut in die Katastrophenregion geflogen. Seit dem Tsunami und dem Atomunfall in Fukushima zeigten sich die sonst so zurückgezogen lebenden, kaiserlichen Senioren öfter mit dem Ziel: Helfen, Trost spenden. Japan verlor 28.000 Menschen in der Katastrophe.

Der Bürgermeister der verwüsteten Stadt Minamisanriku, Jin Sato, sagte, der Besuch des Kaiserpaares habe den Verzweifelten wieder Hoffnung gegeben.

Am Reaktor 1 des Kernkraftwerks Fukushima wurde getestet, ob die Brennstäbe wieder mit Wasser bedeckt werden können. Der Reaktorbehälter war mit Hilfe ferngesteuerter Roboter untersucht worden. Betreiber Tepco gab bekannt, dass “kein bemerkenswerter Wasserausfluss” entdeckt wurde. Die Analyse werde aber noch weiter fortgesetzt.

Die US-Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) stellte unterdessen eine weitere Herabstufung der Kreditwürdigkeit Japans in Aussicht. Sie senkte den Ausblick für die langfristige Beurteilung von “stabil” auf “negativ”. S&P begründete den Schritt in erster Linie mit den hohen Kosten wegen der schweren Natur- und Atomkatastrophe.