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USA halten an großzügiger Geldpolitik fest

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USA halten an großzügiger Geldpolitik fest

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Trotz Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung hält die US-Notenbank an ihrer großzügigen Geldpolitik fest. Der Offenmarktausschuss der Federal Reserve liess den US-Leitzins unverändert auf dem historischen Tiefstand von null bis 0,25 Prozent, auf dem der Leitzins seit Ende 2008 liegt.

Erstmals in ihrer knapp 100jährigen Geschichte gab die Fed unmittelbar nach ihrer Entscheidung eine Pressekonferenz. Notenbankchef-Chef Ben Bernanke gab dabei eine nur moderate Konjunkturprognose für den Rest des Jahres ab.

Wachstum und Erwerbslosigkeit seien zudem von nicht-monetären Faktoren wie Arbeitskräftenachfrage und technologischen Wandel abhängig, die jede Prognose unsicher erscheinen ließen.

Die Arbeitslosigkeit, so Bernanke, werde im Laufe der kommenden Monate weiter zurückgehen – allerdings nur langsam. Da die Konjuktur alles andere als rasch wieder anspringt, bleibe es bei dem 600 Milliarden Dollar schweren Ankaufprogramm von US-Staatsanleihen. Dieses werde aber wie geplant Ende Juni auslaufen.

Optimismus kommt derzeit in den USA von einer Serie unerwartet guter Quartalsbilanzen.

Die Amerikaner, so scheint es, schöpfen wieder Hoffnung.