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Blutbad in Touristencafé in Marrakesch

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Blutbad in Touristencafé in Marrakesch

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Mutmaßliche islamistische Terroristen haben in einem Touristen-Café in Marrakesch in Marokko ein Blutbad angerichtet.

Mindestens 18 Menschen wurden bei dem Bombenanschlag getötet, mehr als 20 wurden verletzt. Die gewaltige Explosion ließ das Lokal teilweise einstürzen und begrub die Gäste unter den Trümmern. Unter den Todesopfern sind Medienangaben zufolge auch mehrere Ausländer.

Das Café “Argana” war vor allem bei Urlaubern beliebt. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes in Berlin gab es keine Hinweise darauf, dass Deutsche unter den Opfern seien.

Die Terroristen schlugen zur Mittagszeit zu, als das auf dem zentralen Jamaa el-Fna-Platz gelegene Café besonders gut besucht war. Der Platz zählt zum Unesco-Weltkulturerbe und ist mit seinen Gauklern und Händlern die wichtigste Sehenswürdigkeit in der marokkanischen Wüstenstadt.