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Japans Buddhisten gedenken der Katastrophen-Opfer

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Japans Buddhisten gedenken der Katastrophen-Opfer

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Landesweit haben tausende Japaner Trauerfeiern für die Erdbeben- und Tsunami-Opfer abgehalten. Für die Buddhisten ist der 49. Tag nach dem Tod eines Menschen ein wichtiger Punkt in der Trauerzeit. Der Dalai Lama will deshalb an diesem Freitag in Tokio gemeinsam mit Gläubigen für die Opfer beten. Der Freitag, der 49. Tag, sei der letzte Tag der Trauer für die Toten nach buddhistischer Tradition, erklärte ein Sprecher des Dalai Lamas.

Sieben Wochen nach dem Erdbeben und Tsunami am 11. März gab die japanische Küstenwache bisher unveröffentlichte Aufnahmen von der Katastrophe frei – unter anderem Bilder aus der Industriestadt Kamaishi, die vom Tsunami überrollt wurde, und aus der Hafenstadt Sendai. Bis heute wurden rund 14.500 Tote registriert, rund 11.300 Menschen werden weiterhin vermisst.