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Keine Einigung in der Syrienfrage im UN-Sicherheitsrat

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Keine Einigung in der Syrienfrage im UN-Sicherheitsrat

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Trotz internationaler Proteste geht der syrische Präsident Basher al-Assad weiter hart gegen regierungskritische Demonstranten vor, während die Internationale Gemeinschaft um eine einheitliche Position zur Syrienfrage ringt. Der UN-Sicherheitsrat konnte sich nicht auf eine Erklärung einigen. Ein von Deutschen, Briten, Franzosen und Portugiesen eingebrachter Entwurf für eine offizielle Erklärung fand nicht die Zustimmung des 15-Länder-Gremiums.

Russland warnte vor einer Einmischung in syrische Angelegenheiten. Der russische UN-Botschafter Alexander Pankin sagte: “Eine wirkliche Bedrohung der Sicherheitslage in der Region wird erst recht zustande kommen, wenn von außen versucht wird, eine rein-syrische Angelegenheit zu lösen.”

Der deutsche UN-Botschafter Peter Wittig erklärte: “Die Demonstranten haben keine Panzer. Sie verhaften nicht willkürlich Menschen. Die Gewalt gegen friedliche Demonstranten ist inakzeptabel.”

In der Stadt Daraa spitzt sich unterdessen die Lage weiter zu. Die syrische Regierung schickte erneut Truppen, es kam zu Gefechten.