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Sind Sie unter den zwei Milliarden?

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Sind Sie unter den zwei Milliarden?

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Ein Tross von Journalisten aus aller Welt richtet sich ein in London: Schätzungsweise 8.000 bis 10.000 Radio- und Fernseh-Reporter und -techniker sind für das Großereignis am Freitag angereist. Es wird erwartet, dass gut zwei Milliarden Menschen die Hochzeit am Fernseher verfolgen, und mehrere hundert Millionen im Internet – die Übertragung bei YouTube ist eine Premiere für die Royals.

Besonders engagiert: die amerikanischen Sender mit mehreren hundert Journalisten vor Ort. Auch wenn sich laut Umfragen nur eine kleine Minderheit der amerikanischen Zuschauer für die Hochzeit interessiert.

“Hier in England reden sie gern von der amerikanischen Invasion. Denn all die Journalisten zusammengenommen sind wir schon ein ganz schön großes Kontingent an Amerikanern”, räumt die CBS-Moderatorin Deborah Norville ein.

Ihr japanischer Kollege Yusuke Ibi von TBS hingegen hat jetzt andere Sorgen: “Wir sollten eigentlich live über die Hochzeit für unseren Sender berichten, aber wegen des Erdbebens haben wir das gecancelt. Wir machen jetzt ganz normales Programm.”

Der kolumbianische Reporter Leo Pareja von RCN/NTN24 wiederum bringt den Landsleuten ins Wohnzimmer, was sie nicht haben: “In Lateinamerika haben wir keine Königsfamilie. Nur die spanische. Die verfolgen wir mit großem Interesse – und das, was jetzt hier in London abläuft, ist etwas Ähnliches.”

Nach dem freitäglichen Pomp wollen die beiden Hauptdarsteller erst einmal die Öffentlichkeit meiden. Eingefleischten Royal-Fans bleibt dann nur noch … Monaco.