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USA: Zahl der Unwetter-Toten steigt

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USA: Zahl der Unwetter-Toten steigt

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Bei den heftigen Stürmen im Süden der USA sind bislang mindestens 230 Menschen ums Leben gekommen. Das berichten US-Medien. Allein im Bundesstaat Alabama starben demnach bis Donnerstagmittag Ortszeit 160 Menschen wegen des Unwetters. Dort und in sechs weiteren Staaten wurde der Notstand ausgerufen. Mit Schäden wird in bis zu 21 Staaten gerechnet. Die schweren Stürme deckten von Texas bis Tennessee Häuser ab, kippten Autos um und ließen Strommasten umknicken, Hunderttausende sind ohne Elektrizität. In Tennessee Valley wurden drei Atomkraftwerke abgeschaltet. Ganze Häuserzeilen wurden von den Tornados weggerissen. Einige Deiche brachen, andere sollen möglicherweise geöffnet werden, um den Wasserdruck zu mindern. Nach einem schneereichen Winter und einem wässrigen Frühjahr können die Böden an vielen Orten kein Wasser mehr aufnehmen. Am Wochenende werden neue Stürme erwartet. Am Freitag will US-Präsident Barack Obama nach Alabama reisen, um sich über die Sturmschäden zu informieren und mit Gouverneur Robert Bentley über Hilfsmaßnahmen zu beraten.