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Deutschland entgeht islamistischem Terroranschlag

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Deutschland entgeht islamistischem Terroranschlag

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Deutschland ist womöglich einem islamistischen Terroranschlag entgangen. In Düsseldorf und Bochum nahmen Beamte des Bundeskriminalamtes am Freitag drei mutmaßliche Al-Kaida-Mitglieder fest. Bei den Männern soll es sich um deutsche Staatsbürger marokkanischer Abstammung handeln. Einer von ihnen habe laut den Ermittlern enge Kontakte zu Al-Kaida. Ebenfalls soll einer in einem Terrorcamp im Ausland geschult worden sein. Presseberichten zufolge plante das Trio einen größeren Anschlag in Deutschland, womöglich auf den Öffentlichen Personennahverkehr. Sie hätten Sprengstoff besessen und kurz vor dem Bau einer Bombe gestanden, heißt es. Auch der im Mai in Düsseldorf stattfindende Eurovision Song Contest wurde von mehreren Medien als mögliches Ziel genannt. Deutschlands Innenminister Hans-Peter Friedrich sagte, der Vorfall zeige, dass Deutschland “nach wie vor im Fadenkreuz internationaler Terroristen” stehe. Wie der Spiegel berichtet, hätten auch das CIA und der marokkanische Geheimdienst die drei Männer beobachtet. Sie sollen an diesem Samstag dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.