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Euro-Inflation zieht weiter an

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Euro-Inflation zieht weiter an

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Die Inflation ist in der Eurozone weiter auf

dem Vormarsch. Die jährliche Teuerungsrate stieg im April im Vormonatsvergleich um 0,1 Punkte auf 2,8 Prozent. Das teilte die Statistikbehörde Eurostat in Luxemburg in einer ersten Schätzung mit. Diese kann später noch korrigiert werden, wenn im Mai weitere Details veröffentlicht werden.

Damit zog die Inflation seit Jahresgebinn um 0,5 Prozentpunkte an. In Deutschland hatten vor allem steigende Preise für Sprit und Heizöl die Inflation angeheizt.

Die Teuerung ist ein ernsthaftes Problem in der Eurozone mit 17 Mitgliedstaaten und droht das Wirtschaftswachstum zu bremsen. Preisstabilität ist nach den Regeln der Europäischen Zentralbank nur bei Inflationsraten von nahe zwei

Prozent gewährleistet.

Mit den steigenden Raten wächst der Druck auf die Zentralbank, den wichtigsten Leitzins weiter anzuheben. Dieser liegt derzeit bei 1,25 Prozent.