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Libyens Krieg kennt keine Grenzen

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Libyens Krieg kennt keine Grenzen

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Der Krieg in Libyen zwischen Rebellen und pro-Gaddafi-Truppen hat sich offenbar auch auf das Nachbarland Tunesien ausgeweitet – es gibt Berichte über Tote und Verletzte. So sollen bei den Gefechten um die tunesische Stadt Dehiba drei libysche Flüchtlinge erschossen worden sein, meldet die tunesische Nachrichtenagentur TAP. Mehrere Menschen seien verletzt worden. Beide Seiten lieferten sich laut Medienberichten auch in Dehiba selbst heftige Gefechte. Dorthin und in die umgebende Wüste waren viele Menschen aus dem libyschen Wazin geflüchtet. Mittlerweile wollen die Rebellen eigenen Aussagen nach den Grenzposten bei Dehiba von den Gaddafitruppen zurückerobert haben, diese allerdings ließen wissen, sie hätten das Gebiet unter ihrer Kontrolle. Die Kämpfe am Grenzposten Dehiba dauern seit Tagen an. Insgesamt sind laut TAP bisher rund 1000 Libyer aus Wazin nach Tunesien geflohen.