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Dutzende Tote bei neuen Protesten in Syrien

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Dutzende Tote bei neuen Protesten in Syrien

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Bei neuen Protesten in Syrien sind nach Angaben der Opposition mehr als sechzig Menschen getötet worden. Die meisten Toten gab es demnach in der südsyrischen Stadt Deraa, die seit Wochen ein Brennpunkt der Proteste ist. Etliche Demonstranten seien aber auch in Rastan getötet worden, in der Nähe der Stadt Homs.

Die Gegner von Staatspräsident Baschar Assad zeigten sich unbeeindruckt von einem Kundgebungsverbot. Das Innenministerium hatte am

Donnerstag gewarnt, niemand dürfe an diesem Freitag demonstrieren.

Die Proteste dauern seit letztem Monat an. Das Regime antwortet mit Gewalt: Mehrere hundert Menschen wurden bei Kundgebungen getötet.

In Genf hat der Menschenrechtsrat der UNO auf die Ereignisse in Syrien reagiert. Das Gremium kam auf Antrag der USA zusammen und verurteilte in einer Entschließung die Gewalt gegen Demonstranten. Außerdem soll das Hochkommissariat für Menschenrechte mögliche Verbrechen untersuchen.