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Weiter gnadenlose Repression in Syrien

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Weiter gnadenlose Repression in Syrien

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In Syrien gehen Sicherheitskräfte weiter gnadenlos gegen Demonstranten vor. Einwohner der seit Tagen von der Armee belagerten Stadt Daraa berichteten von massivem Granatbeschuss und heftigem Gewehrfeuer. Auf den Straßen lägen Leichen, andere Tote würden in Kühllastwagen aufbewahrt.

Besonders heftig sei um die Omari-Moschee gekämpft worden. Berichten zufolge stürmten Regierungstruppen das Gotteshaus. Mindestens vier Menschen seien ums Leben gekommen. Ein Augenzeuge sprach von 20 Panzern, die in der Stadt patrouillierten.

Im ganzen Land sind Menschenrechtlern zufolge allein am Freitag mehr als 70 Demonstranten getötet worden, die für mehr Demokratie und gegen Präsident Bashar al-Assad protestiert hatten.

Gleichzeitig scheint das Regime aber auch der Oppositionsbewegung mit Reformversprechen die Wucht nehmen zu wollen. Ministerpräsident Adel Safar kündigte an, es werde schon bald politische, juristische und wirtschaftliche Reformen geben, außerdem Änderungen im Sicherheitsapparat.