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"Man kann nicht hoffen, dass der Terrorismus nun verschwindet"

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"Man kann nicht hoffen, dass der Terrorismus nun verschwindet"

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Für viele Muslime rund um den Globus hatten die Attentate vom 11. September fatale Folgen. Viele fühlten sich in Sippenhaft genommen für den Terrorangriff. Viele sind deshalb auch vom Tod Osama bin Ladens persönlich betroffen – er gilt als Drahtzieher der Anschläge.

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Eine Stimme aus New Yorks “Little Pakistan” – Faisal:

“Hundert Prozent der Leute hier sind nicht sicher, dass er tot ist. Sie wollen seinen Körper sehen, wissen Sie.”

Andere sinnen auf Rache, zum Beispiel im Jemen.

Mohammed Alwatari, Sanaa:

“Wenn Osama Bin Laden wirklich gestorben ist, und sie haben ihn getötet, wie sie behaupten, dann tauchen tausend neue Osama Bin Ladens auf, so Gott will”

…..oder hoffen auf ein Abflauen des Terrorismus, wie Saleh Albudaini, auch in Sanaa:

“Wenn Osama Bin Laden wirklich zu Al Qaida gehört und wirklich ein Terrorist ist, dann ist es zulässig ihn zu töten, denn diese Terroristen, wir hassen sie alle”

Dieser Kirgise sieht das Ganze philosophisch.

Kenjebek Alybekov, in Bischkek, Kirgisistan:

“Man kann den Islam nicht hassen, nur wegen Bin Laden. Aber man kann auch nicht hoffen, dass der Terrorismus verschwindet nach Bin Ladens Tod “