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Fukushima: Radioaktivität im Meer stark angestiegen

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Fukushima: Radioaktivität im Meer stark angestiegen

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Im Meeresboden vor dem havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima ist die Radioaktivität auf das 100- bis 1000fache des Normwerts angestiegen. Das berichtet der Betreiber Tepco. Das Unternehmen will jetzt einen Apparat entwickeln, mit dem das verseuchte Meerwasser dekontaminiert werden soll. Ende Mai soll er erstmals eingesetzt werden, so Tepco. Unterdessen veröffentlichte Tepco mit einem Roboter aufgenommene Bilder aus dem Reaktor Eins. Sie zeigen laut Konzernangaben, dass die Stromkabel intakt sind und es keine Wasserlecks gibt. Die Strahlung im Inneren sei aber höher als erwartet. Es könne noch bis Ende des Jahres dauern, das AKW unter Kontrolle zu bekommen. Derweil leben nach wie vor fast 130.000 Menschen in der Katastrophenzone in Notunterkünften. Aus der schwer getroffenen Präfektur Miyagi heißt es, es gebe wenig Anzeichen für eine Verbesserung. Nach Angaben der Regierung müssen nach der Katastrophe vom 11. März rund 72.000 Häuser neu gebaut werden.